Zeltwache in Bodnegg

Der Fasnetsverein Bodnegg hat unseren Hundeverein einmal mehr gebeten auf sein teuer ausgeliehenes Zelt aufzupassen. Zwischen abens 20 Uhr und morgen 8 Uhr sollten unsere Hunde für Ruhe und Ordnung sorgen. Gut versorgt mit belegten Wecken, Kaffee, Tee, Kuchen und einem Heizgebläse starteten wir in den Abend. Anwesend waren unser Vorstand Rainer (mit Hund Balu), Übungsleiterin Moni, Übungsassistentin Tina, Lisa (mit Hund Kimba), Andrea mit (Hündin Lady), Franz (mit Hund Kalif), Nadine und Niko (mit Hund Elvis).

Nun hieß es sich mit Spielen die Zeit zu vertreiben. Zuerst ein Wortspiel bei dem man mit vorgegebenen Buchstaben so viele Wörter wie möglich bilden musste. Leider mussten wir das Spiel nach etwa sieben Spielen abbrechen, da eine Runde in der nur noch hochdeutsche Wörter zugelassen waren etwas aus dem Ruder lief. Die Frage ob z.B. “Nö” hierunter fällt löste eine Massenunruhe aus, bei dem der Irakkrieg einem Kinderstreit glich ;-)

Mit Pantomime wurde der erfolgreiche Versuch gestartet wieder zu etwas lustigem zu kommen. Mit Wörtern wie “Samenspende”, “Beischlaf” und “Schafseckel” konnte es immerhin nur lustig werden. Hierbei gilt es besonders die im Anschluss eingebettete Bildergalerie zu beachten ;-)

Als gegen ein Uhr uns zwei Genossinnen leider verlassen mussten, war die Personenanzahl perfekt für eine Runde “Mensch ärger dich nicht”  zu sechst. Im Gegensatz zum Wordspiel hab ich hier total abgeloost. Nachdem Andrea das Spiel nach fast zwei Stunden als erster beendete und Tina nach kurzer Zeit nachzog, kämpften vor allem Rainer und ich mit argen Startschwierigkeiten. Rainer schaffte es immerhin noch vor Lisa und hinter Franz seine vier Spielfiguren im Loch zu versenken, während ich gerade einmal einen in Sicherheit bringen konnte.

So haben wir es immerhin bis vier Uhr ausgehalten bevor wir uns in unsere Fahrzeuge zurückzogen. Diese konnten glücklicherweise in das beheizte Zelt gefahren werden. Draußen wäre es bei minus fünf Grad wohl zu kalt geworden. Zweieinhalb Stunden Schlaf mussten dann aber reichen. Leicht gerädert, wie man auf den Fotos unten sieht, machten wir uns ans Frühstück, einem Fertigkuchen aus einem Discounter, Zigaretten und den übrigen Kaltgetränken. Kurz noch einmal Gassi gegangen stand auch schon die Ablösung vor der Tür. Zuhause angekommen war vor allem Elvis froh, endlich einen ruhigen und bekannten Schlafplatz zu haben.

Was tut man nicht alles um seinem Verein etwas Geld in die Kassen zu spielen. Aber auch so war es eine lustige Nacht und alle “freuen” sich auf die Fasnet im nächsten Jahr ;-)


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